Wofür das Herz schlägt

23.02.2016

Einsteigen und umsteigen: Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft macht Berufswahl zum Thema

Rolfshagen. Ist es ein legitimer Wunsch, dass der Beruf Spaß machen soll? Um diese Frage ging es bei einem Initiativtreffen der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft, einer Einrichtung der Weserbergland AG.

Quelle: Schaumburger Nachrichten

„Ich könnte als bestens qualifizierte Diplomkauffrau jetzt auch auf irgendeinem gut dotierten Posten im Banken- oder Unternehmensbereich sitzen“, sagte dazu Seminarleiterin Kirstin von Blomberg.„Aber mein Herz schlägt einfach für die Beratungsarbeit.“Aus dieser eigenen Erfahrung leitet von Blomberg ihre These für die Berufstätigkeit im Allgemeinen ab: „Gute Resonanz und Freude an der Arbeit können Sie als Zeichen werten, dass sie das Richtige tun.“ Auch beim Bewerben hätten diejenigen, die eine wirkliche Leidenschaft für ihren Beruf hegten, deutlich bessere Chancen.

Den Teilnehmerinnen des Seminars „Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen“ ist anzusehen, dass ihnen diese Worte guttun. Grundsätzlich auch an eine komplette Neuorientierung denken zu dürfen, scheint sie zu beleben.

Blomberg weiß, dass die Entscheidung bei der Berufswahl längst nicht unbedingt durch das ganze Berufsleben trägt. „Ich habe einfach gemacht, was der Berater vom Arbeitsamt empfohlen hat“, erinnert sich eine Teilnehmerin. „So wurde ich Industriekauffrau.“ Auch ihr Blick auf den gewählten Beruf sei mit den Jahren kritischer geworden.

Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft hat den Workshop als Erfolg verbucht. Drei Teilnehmerinnen haben sich zu einem persönlichen Beratungsgespräch bei Blomberg angemeldet. Und zwei junge Mütter werden vermutlich auch eine Verabredung mit einem Coach treffen, um ihren Talenten und Neigungen noch besser auf die Spur zu kommen.

von Claudia Masthoff

Quelle: Schaumburger Nachrichten, 23. Februar 2016

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