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Frauenpotenzial für den Arbeitsmarkt reaktivieren

10.02.2011

Weserbergland AG startet neues Projekt

Weserbergland (red). Die Weserbergland AG hat eine Koordinationsstelle "Frau und Wirtschaft" für den Wirtschaftsraum der drei Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg ins Leben gerufen. Diese Koordinationsstelle soll als Bindeglied zwischen Wirtschaft, Arbeitsmarkt-Akteuren, Weiterbildungseinrichtungen und arbeitssuchenden Frauen agieren. Die Leitung des auf ein Jahr befristeten Projekts teilen sich die Diplom-Kauffrau Kirsten von Blomberg (Rinteln) und die Regionalwissenschaftlerin Lena Specht. Finanziert wird die neue Koordinationsstelle zu 50 Prozent aus Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und zu je 25 Prozent vom Land Niedersachsen und den drei Weserbergland-Landkreisen.

Ziel der Koordinationsstelle "Frau und Wirtschaft" soll es in den nächsten Monaten sein, angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung das Potenzial von Frauen am Arbeitsmarkt besser zu nutzen und vor Ort zu binden, um Unternehmen in den drei Landkreisen auch künftig wettbewerbsfähig zu machen. Durch den Aufbau eines Netzwerks, in das Unternehmen, die Agentur für Arbeit, Bildungsträger und lokale Bündnisse für Familien eingebunden werden, sollen für Frauen Barrieren am Arbeitsmarkt weggeräumt werden. Insbesondere soll hierbei auf Frauen eingegangen werden, die nach einer Familienpause, nach Arbeitslosigkeit, als Alleinerziehende oder als Migrantinnen zurück in den Beruf wollen. Hierzu sollen nach einer Bedarfsermittlung Kontakte mit Arbeitgebern geknüpft oder Bildungsangebote vermittelt werden.


Quelle: Dewezet, 10. Februar 2011